Zurück in Deutschland

Als erstes muss ich mich für die 3-wöchige nicht Erreichbarkeit meines Blogs entschuldigen. Die Sicherheitslücke wurde geschlossen und es sollte alles wieder gut funktionieren.

Es ist nun über 2 Wochen her, dass ich am Frankfurter Flughafen angekommen bin. Meine letzte Woche in Anan habe ich sehr genossen, allerdings fiel der Abschied sehr schwer. Ich habe mich sehr geborgen gefühlt und viele neue Freunde gefunden.
Das letzte Wochenende verbrachte ich in Osaka, erkundete die Stadt und kaufte Souvenirs.  Osaka ist die 2. größte Stadt in Japan, wirkt allerdings ruhiger als Tokyo.

Die 4 Monate in Japan waren wohl die aufregendsten, schönsten und interessantesten meines bisherigen Lebens. Eine so fremde Kultur zu erkunden, immer freundlich empfangen zu werden und das Leben zu genießen, würde ich jedem empfehlen, der dich Chance dazu hat.
In der Zeit habe ich auch viel lernen können. Neben technischem Wissen, was mir bei meinem Studium und im Berufsleben hilfreich sein wird, konnte ich soviel Japanisch lernen, dass Bestellungen im Restaurant kein Problem mehr sind.
Das Essen war zwar sehr speziell, aber wirklich sehr lecker und gut. Es wundert mich nicht, dass es kaum dicke oder kranke Japaner gibt und die Lebenserwartung höher als in Deutschland ist. Ich habe um die 7kg abgenommen und hatte nur zu Anfang eine leichte Erkältung, obwohl ich sonst nicht ohne Taschentücher aus dem Haus gehe.

Zu ein paar meiner neuen Freunde halte ich regelmäßigem Kontakt und werde mich bei ein paar anderen in naher Zukunft melden. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr zurück nach Japan kann. Neben dem Erklimmen des Fujisan mit Mr. Yamamoto, möchte ich meine Lehrer und Freunde besuchen.
In meiner freien Zeit lerne ich immer noch Japanisch und esse oft noch mit Stäbchen.

Vielen Dank an die FH-Osnabrück, dem College in Anan und Japan Communication, die mir diese wundervollen 4 Monate erst möglich gemacht haben.

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